Bildung

Berufliche Bildung im Eingangsverfahren und Berufsbildungsbereich

Das Eingangsverfahren und der Berufsbildungsbereich sind Rehabilitationsmaßnahmen der Agentur für Arbeit oder der Deutschen Rentenversicherung.

Im Eingangsverfahren geht es um das Kennenlernen und das Festlegen eines individuellen Förderbedarfs für jeden einzelnen Teilnehmer.

Im Berufsbildungsbereich ist neben der Arbeitsstruktur die Auseinandersetzung mit sich, der Lebens- und Arbeitssituation wichtig. In einer strukturierten Kleingruppe wird der Zusammenhang zwischen Erkrankung, Rehabilitation und Arbeit erörtert (ZERA-Programm).
Für Menschen mit schizophrenen Erkrankungen gibt es die Möglichkeit durch ein Computergestütztes Programm (CogPack) ihre kognitiven Fähigkeiten wieder zu verbessern

Wir fördern die Persönlichkeit durch verschiedene arbeitsbegleitende Maßnahmen wie z. B., regelmäßige Bewegungsangebote, Freizeiten, Kurse und Einzelförderung.

Im zweiten Jahr des Berufsbildungsbereiches werden in der Regel Praktika in unseren verschiedenen Arbeitsgruppen, in den Außengruppen und auch in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes durchgeführt. Die Auswahl der jeweiligen Praktika erfolgt nach Neigung, Fähigkeiten und Eignung der Teilnehmer.

Für Teilnehmer, die in der Lage sind wieder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt eingegliedert zu werden, nehmen wir frühzeitig Kontakt zum Integrationsfachdienst auf und schaffen so einen möglichst reibungslosen begleiteten Übergang.

Der Berufsbildungsbereich kann bei Eignung auch ambulant, d.h. in Betrieben der Region durchgeführt werden. Hierbei werden die Wünsche der Teilnehmer so weit wie möglich berücksichtigt.

Ihr Kontakt

Fachbereichsleitung Werkstatt Tumringer Straße
Matthias Göbel
Dipl. Sozialpädagoge (FH) / Sozialtherapeut
Tumringer Straße 287 • 79539 Lörrach
Tel.: +49 (0)7621/40 12-20
Fax: +49 (0)7621/140 196